Im Außenbereich Fürstenbergs haben am Nachmittag zwei Güllebehälter einer Biogasanlage gebrannt.

  • Fuerstenberg

 

Bad Wünnenberg: Zum Brand eines Behälters einer Biogasanlage am Tewesweg in Fürstenberg wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Fürstenberg am Montagnachmittag um 14.20 Uhr gerufen.
Aufgrund der Lagemeldung entsandte die Leitstelle weitere Feuerwehrleute aus Bad Wünnenberg, Haaren, Bleiwäsche und Elisenhof sowie den Rettungswagen Fürstenberg. Auch die Wechselladerfahrzeuge Atemschutz und Einsatzleitung der Kreisfeuerwehrzentrale nebst Besatzung der Feuerwehr Salzkotten wurden in Marsch gesetzt.
 
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer im Dachbereich eines Gärbehälters bereits auf einen nebenstehenden Gärbehälter übergegriffen. Die Feuerwehr baute sofort eine Riegelstellung zu den umliegenden Behältern und Gebäuden auf. Über die Drehleiter wurde mittels Löschschaum die Brandbekämpfung an den Behältern aufgenommen.
Löschwasser wurde aus einer nahen Löschwasserzisterne entnommen. Zusätzlich wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.
 
Vor Ort waren 50 Feuerwehrleute unter der Leitung von Martin Liebing mit 14 Einsatzfahrzeugen aus den Städten Bad Wünnenberg und Salzkotten sowie von der Kreisfeuerwehrzentrale, der Rettungswagen Fürstenberg, der Bauhof der Stadt Bad Wünnenberg, die Untere Wasserbehörde sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.
 
Bericht: Feuerwehr Bad Wünnenberg
 
Westfälisches Volksblatt
 
Bad Wünnenberg: Das Feuer war in einem von insgesamt vier Behältern ausgebrochen und hatte auf einen zweiten übergegriffen. In jedem der Behälter brannten 2200 Kubikmeter Gülle.
Die Feuerwehren aus Fürstenberg, Bad Wünnenberg, Haaren, Elisenhof und Bleiwäsche rückten um 14.20 Uhr zum Tewesweg aus. Unterstützt wurden sie von der Kreisfeuerwehrzentrale und der Feuerwehr Salzkotten. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte unter der Leitung des Bad Wünnenberger Stadtbrandmeisters Martin Liebing vor Ort. Zum Eigenschutz war außerdem ein Rettungswagen zur Unglücksstelle ausgerückt.
 
»Wir haben zunächst eine Riegelstellung aufgebaut und unter Atemschutz gelöscht«, erläuterte Feuerwehrsprecher Christoph Hesse am Einsatzort. So konnte ein Übergreifen auf die weiteren Behälter verhindert werden.
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Dabei bekämpften die Wehrleute die Flammen in den Behältern von der Bad Wünnenberger Drehleiter aus zunächst mit Wasser und setzten später Schaum ein, um die Flammen abzudecken. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung im Außenbereich wurde ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet, zudem lieferte eine Zisterne Wasser. »Aufgrund der Gärung und der Gasentwicklung in einem Güllebehälter ist immer Vorsicht angesagt«, so Christoph Hesse.
Der Rauch, verbunden mit starker Geruchsentwicklung, zog in Richtung unbewohnter Gebiete ab. Dennoch begleiteten Schadstoffmessungen den Einsatz. Zur Ursache und Schadenshöhe konnten bisher keine Angaben gemacht werden. Gegen 16 Uhr war der Einsatz beendet.
 
Quelle: Westfälisches Volksblatt