Ca. 4.000 Junggänse sind am späten Abend bei einem Feuer in einem Geflügelstall in Delbrück-Steinhorst verendet. Mehr als drei Stunden war die Feuerwehr im Einsatz.

  • Steinhorst

 

Delbrück: Als die Feuerwehrleute aus Delbrück und den Ortsteilen Lippling und Ostenland eintrafen, stand die 30 x 20-Meter große Halle schon komplett in Flammen. Ein Drittel der insgesamt etwa 6.000 Gänse konnte noch gerettet werden, 4.000 Tiere verendeten aber. Teile des Gebäudes stürzten durch das Feuer ein. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Radio Hochstift 

 

Westfälisches Volksblatt
 
4000 Tiere bei Brand in Delbrück-Steinhorst verendet. Gänsestall geht in Flammen auf.
 
Delbrück Steinhorst: In der Nacht zu Dienstag ist in Delbrück-Steinhorst ein Gänsestall abgebrannt. 6000 Gänseküken waren darin untergebracht.
4000 davon dürften umgekommen sein. 2000 konnte die gegen 23.30 Uhr alarmierte Feuerwehr retten, die mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort war. Die Schadenshöhe ist genauso wie die Ursache noch unbekannt. Zwei Personen wurden vorsorglich wegen des Verdachts der Rauchgasvergiftung untersucht, aber ohne Befund.
Der rund 375 Quadratmeter große Stall fiel den Flammen fast vollständig zum Opfer. Nach Abschluss der Löscharbeiten beschlagnahmte die Polizei die Brandstelle. Im Laufe des Vormittags untersuchten Brandermittler auf der Suche nach der Ursache den Stall.

Fotos: WB Axel Langer

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Polizeipresse

Ein Gänsestall mit bis zu 6.000 Gänseküken ist in der Nacht zu Dienstag durch ein Feuer zerstört worden. Das Feuer an der Steinhorster Straße wurde kurz nach 03.00 Uhr von einem Nachbarn entdeckt, der sofort den Notruf absetzte. Bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stürzten bereits zwei Drittel des Daches ein. Etwa 2.000 Tiere konnten aus dem Stall auf ein Freigelände gebracht werden. Mehrere tausend Küken verendeten in dem Stall, der durch das Feuer nahezu völlig zerstört wurde. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 150.000 Euro. Bei ersten Untersuchungen an der beschlagnahmten Brandstelle konnte die Kripo noch keine eindeutige Brandursache feststellen. Ein Sachverständiger soll den Brandort in den nächsten Tagen begutachten.