Auf der Autobahn 44 hat es am Dienstagnachmittag zwischen Bad Wünnenberg und Lichtenau einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Drei Menschen wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer.

  • Bad Wuennenberg


Bad Wünnenberg: Zu einem Verkehrsunfall mussten die Einsatzkräfte des Löschzuges Haaren der Freiw. Feuerwehr Stadt Bad Wünnenberg und des Rettungsdienstes am Dienstagnachmittag um 15.28 Uhr auf die BAB 44 ausrücken.
Im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz Sintfeld in Fahrtrichtung Dortmund war ein PKW vom Typ Ford Fiesta auf einen LKW aufgefahren und anschließend mit der Leitplanke kollidiert. Dabei waren drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Alle Verletzten wurden notärztlich erstversorgt und in Krankenhäuser transportiert.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst bei der Patientenversorgung, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmte die Fahrzeugbatterien ab.
Im Einsatz waren 8 Feuerwehrleute unter der Leitung von Christopher Klute mit drei Einsatzfahrzeugen, drei Rettungswagen aus Fürstenberg, Lichtenau und Brilon, zwei Notärzte aus Büren und Marsberg, der Leitende Notarzt und Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Paderborn sowie die Autobahnpolizei mit mehreren Streifenwagen.

Bericht: Feuerwehr Bad Wünnenberg, Christoph Hesse

  • A 44

 

 

Bad Wünnenberg: Der Unfall ereignete sich gegen 15.25 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund in Höhe des Parkplatzes Sintfeld. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein mit zwei Personen besetzter Ford Fiesta ST aus den Niederlanden auf den Sattelauflieger eines Sattelzuges aus Bad Salzuflen auf.
Der Fiesta geriet dabei ins Schleudern und prallte frontal in die Schutzplanke der Einfahrt zum Parkplatz. Dabei wurde eine Frau im Ford schwer verletzt, ein weiterer Insasse zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Der Lkw-Fahrer musste wegen Kreislaufproblemen behandelt werden.
Im Einsatz waren Notärzte aus Büren und Marsberg sowie der Leitende Notarzt Martin Brenke aus Paderborn. Die drei Verletzten wurden mit Rettungswagen aus Brilon, Lichtenau und Fürstenberg in Krankenhäuser in Paderborn und Brilon eingeliefert.
Einsatzkräfte des Löschzugs Haaren der Feuerwehr Bad Wünnenberg unter der Leitung von Vizewehrführer Marcus Siekaup unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallstelle ab und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe. Bei Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich bereits alle Verletzten außerhalb ihrer Fahrzeuge, so Siekaup.
Der Rückstau betrug rund vier Kilometer und reichte nach Auskuft der Polizei über die Anschlussstelle Lichtenau hinaus. Die Fahrzeuge wurden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Quelle: VdF Ralph Meyer