Brand in einem Spänebunker. Feuer in einem Betrieb an der Halberstädter Straße kann schnell gelöscht werden.

  • Paderborn


Paderborn: Ein Brand in einem Spänebunker hat am Freitagmittag die Feuerwehr Paderborn auf den Plan gerufen. Betroffen war ein holzverarbeitender Betrieb an der Halberstädter Straße. Größerer Schaden konnte verhindert werden.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Mitarbeiter des Unternehmens bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Gartenschlauch eingeleitet. Dadurch konnten eine weitere Brandausbreitung und somit ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Nach einer umfangreichen Erkundung fluteten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Spänebunker mit Kohlenstoffdioxid. Dabei wird die Sauerstoffkonzentration in dem Spänebunker soweit heruntergesetzt, dass ein Weiterbrennen der Holzspäne nicht mehr möglich ist.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Holzspäne von einem Trupp unter Atemschutz mit einer Schaufel soweit abgetragen und aus dem Spänebunker entfernt, dass eine weitere Brandausbreitung ausgeschlossen werden konnte. Zeitgleich wurde auf der gegenüberliegenden Seite des Spänebunkers eine Metallplatte entfernt, um auch die Rückseite des Spänebunkers auf entstandene Glutnester hin zu kontrollieren. Dazu wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Zu diesem Einsatz waren die beiden hauptamtlichen Wachen Nord und Süd, sowie die ehrenamtliche Einheit Stadtmitte, der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn und der Rettungsdienst mit insgesamt 20 Einsatzkräften alarmiert worden. Während des rund eineinhalbstündigen Einsatzes unter der Leitung von Christoph Schlünz wurden die verwaisten Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd durch die ehrenamtlichen Einheiten Stadtheide und Wewer besetzt.

Quelle: Westfälisches Volksblatt