In den frühen Sonntagmorgenstunden wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 4:58 Uhr zu einem brennenden Wohnmobil auf einen Parkplatz der Sennelagerstraße am Lippesee alarmiert.

  • Sande

 

Paderborn: Bei Eintreffen der ersten Kräfte des Löschzugs Sande stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen auf angrenzende Sträucher konnte durch eine direkte Vornahme einer Schnellangriffsleitung mit einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz verhindert werden.

Während der Löschmaßnahmen wurden zwei Propangas-Druckbehältnisse aus dem Wohnmobil geborgen. In einer weiteren Gasflasche entwickelte sich durch die Einwirkung der Flammen bereits ein Überdruck, welcher durch die verbaute Sicherheitseinrichtung entwich. Mit einem parallel eingerichteten Schaumangriff konnten die Flammen schließlich gelöscht werden. Abschließend wurde die Brandstelle mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

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Der etwa 70-jährige Besitzer konnte sich eigenständig vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem brennenden Wohnmobil retten und wurde vorsorglich durch den Notarzt an der Einsatzstelle untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Leider stellte sich im Einsatzverlauf heraus, dass mit dem Wohnmobil das gesamte Hab und Gut des Mannes verbrannte, da er das Fahrzeug als dauerhaften Wohnsitz nutzte. Auch sein Hund – ein Yorkshire Terrier – wurde an der Einsatzstelle nicht mehr aufgefunden.
Zu dem Einsatz rückte die Feuerwehr Paderborn mit den beiden hauptamtlichen Hilfeleistungslöschfahrzeugen der Feuerwachen Nord und Süd, dem freiwilligen Löschzug Sande, einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Einsatzleitwagen mit dem C-Dienst aus. Die Feuerwehr Paderborn war mit rund 36 Kräften ca. 90 Minuten im Einsatz. Einsatzleitung und Pressebericht: BA Stefan Kaiser | C-Dienst

Bericht: Feuerwehr Paderborn