Ohne Feststellungen endete ein Feuerwehreinsatz am Donnerstagabend in einem Mehrfamilienwohnhaus an der Lipplinger Straße in Delbrück.

 

Delbrück: Unter dem Alarmstichwort Zimmerbrand" wurden die Feuerwehrleute des Löschzugs Delbrück um 21.48 Uhr per Sirene und Meldeempfänger in den Einsatz gerufen. Bewohner hatten über eine Geruchsbelästigung aus der Elektroheizung geklagt. Einsatzleiter Ralf Fischer wies umgehend alle sechs Bewohner an, das Haus zu verlassen. Ein Trupp führte unter Atemschutz im Kellerbereich Kontrollen mit Wärmebildkamera und einem Mehrfachmessgerät durch, die jedoch allesamt negativ verliefen.

Auch eine Untersuchung von zwei Hausbewohnern, die sich im Keller aufgehalten hatten, verlief negativ. Bei ihnen wurde Blut durch den Rettungsdienst auf eine Kohlenmonoxidbelastung überprüft. Ein Hausbewohner wurde mit Kreislaufproblemen, offenbar durch die Aufregung über den nächstlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst, vorsorglich ins Krankenhaus Salzkotten eingeliefert. Die übrigen Bewohner kehrten in ihre Wohnungen zurück.
 
Bericht: VdF, Ralph Meyer