Löschzug Westenholz, Löschzug Delbrück. Kreisübergrenzende Einsatzverstärkung bei Großbrand in Rietberg Mastholte. Über 100 Einsatzkräfte im Einsatz.


Delbrück Westenholz: Um 12.20 Uhr wurde der Löschzug Westenholz mit dem Einsatzstichwort "Feuer3" und die DLK des Löschzuges Delbrück Mitte zur Unterstützung der Feuerwehr Rietberg bei einem Großbrand in Mastholte Süd an der Dammstrasse gerufen. Ein Wohnhaus mit angrenzenden Stallungen und Wirtschaftsgebäuden stand bei Eintreffen in Vollbrand. 2 Personen konnten vom Rettungsdienst mit Verbrennungen 1 Grades aus dem brennenden Gebäude gerettet werden.

Die Feuerwehr Delbrück unterstützte die Rietberger Kameraden mit Einsatz der Drehleiter und mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr Mastholte, Rietberg, Neuenkirchen, Langenberg, Westenholz und Delbrück vor Ort. Dazu Rettungsdienst mit 3 RTW, Notarzt und Polizei. Über die DLK des Löschzuges Delbrück Mitte wurde im Außenangriff das Feuer im Dachbereich bekämpft.

Im Einsatz: Feuerwehr Rietberg Vollalarm. Feuerwehr Langenberg, LZ Westenholz mit HLF und LF AB Wasser, DLK Löschzug Delbrück. Rettungsdienst, Polizei.

Bericht/Fotos: FW Delbrück Meinolf Brökelmann


Bericht: Polizeipresse

Zwei verletzte bei Brand eines Bauernhofs

Rietberg-Mastholte: Am Samstagmittag (04.01.), gegen 12:14 Uhr, kam es aus bisher unbekannter Ursache zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens mit angebauter Scheune an der Dammstraße im Rietberger Ortsteil Mastholte. Eine Gruppe von Sternsingern hatte eine starke Rauchentwicklung festgestellt und sich auf die Hofstelle begeben, weil die Sternsinger sahen, dass schon Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss schlugen , wurde sofort die Feuerwehr alarmiert. Den beiden Bewohnern, Vater und Sohn, 85 und 50 Jahre alt, gelang es unterdessen das brennende Haus zu verlassen.

Die Feuerwehr rückte mit den Wehren aus dem Stadtgebiet Rietberg und umliegenden Gemeinden aus, um das Feuer zu löschen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Anwesen bereits in voller Ausdehnung. Trotz des Eingreifens der Feuerwehr brannten Wohnhaus und Scheune komplett aus. Es entstand ein Sachschaden von ca. 250.000 Euro. Die beiden Bewohner erlitten Verbrennungen und eine Rauchvergiftung, sie wurden mit einem RTW in ein Krankenhaus nach Lippstadt gebracht. Zur weiteren Untersuchung durch einen Brandsachverständigen wurde die Brandstelle beschlagnahmt.