29. September. Truppenübungsplatz Senne.

Großbrand in der Senne. Bei Hövelhof fingen am Mittag gut 10.000 Quadratmeter Waldfläche und rund 15.000 Quadratmeter Feld und Grasfläche Feuer

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Paderborn/Schlangen: Auf dem Truppenübungsplatz Senne im Bereich der Schießbahn E im Grenzgebiet zwischen den Kreisen Paderborn und Gütersloh haben am Donnerstag Mittag gut 10 000 Quadratmeter Wald sowie weitere 10 000 Quadratmeter Heidelandschaft aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Auch im Bereich Schlangen gab es ein Feuer – allerdings weniger groß.

Nachdem der britische Defence Fire and Rescue-Service zunächst gegen die Flammen vorgegangen war, wurden später weitere Feuerwehren der Senneanrainergemeinden zum Einsatz gerufen. Neben der Hövelhofer Wehr wurden gezielt Tanklöschfahrzeuge aus Augustdorf, Ostenland, Paderborn, Schloß Neuhaus, Schloß Holte-Stukenbrock sowie der Kreisfeuerwehrzentrale aus Ahden angefordert. Die Situation war gegen 16 Uhr unter Kontrolle.
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»Die kräftigen Windböen haben das Feuer immer wieder angefacht«, berichtete Peter Kesselmeier, Leiter der Feuerwehr Hövelhof. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Wasserversorgung über einen Pendelverkehr verlief reibungslos. Löschwasser wurde aus einem Hydranten sowie dem Krollbach entnommen. 20 Fahrzeuge waren im Einsatz. Außerdem leuchtete die Kommunikationsgruppe der Hövelhofer Feuerwehr die Senne mit Funk aus.
 
»Die Senneübungen der vergangenen Jahre tragen Früchte. Die Feuerwehren sind gut eingespielt und die Zusammenarbeit mit dem Defence Fire- and Rescue Service sowie der Range Controll hat sehr gut funktioniert«, berichtet der Hövelhofer Wehrführer. Nach Angaben von Peter Kesselmeier haben sich die Nachlöscharbeiten bis in die frühen Abendstunden hingezogen. Die Truppenübungsplatz-Feuerwehr sollte die Brandwache stellen.
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Bericht: Westfälisches Volksblatt