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13. März. Delbrück.

Vier neue Drehleiter-Maschinisten ausgebildet. Viel Wert auf praktische Ausbildung gelegt.

 
Delbrück. Erstmals seit 2016 fand beim Löschzug Delbrück wieder eine Drehleitermaschinisten-Ausbildung statt. In insgesamt 40 Stunden wurden vier neue Maschinisten ausgebildet. „2018 wurden alle Maschinisten für die seinerzeit neu eingetroffene Drehleiter ausgebildet. Dann kam Corona und hat auch hier die Ausbildung zum Erliegen gebracht“, erläuterte Ausbilder Josef Klocke. Großen Wert hat er bei der Ausbildung auf die Praxis und auf das Fahrtraining gelegt. 
 
Neben der Grund- und der Technikeinweisung ging es darum, den Maschinisten ein Gefühl für enge Straßen zu vermitteln und für die richtige Platzierung im Einsatzfall. Abstände, Untergründe aber auch Hindernisse wie beispielsweise Straßenlaternen, Fahrzeuge oder Bäume waren teil der Ausbildung. „Es ist entscheidend, wie die Drehleiter platziert wird, um möglichst viele Gebäudebereich zu erreichen. Dabei kann es schon wichtig sein, ob eine Drehleiter vorwärts an die Einsatzstelle fährt oder rückwärts“, erklärt Josef Klocke, dass Kleinigkeiten oft große Auswirkung auf den Aktionsradius der Drehleiter haben. Bei der Menschenrettung oder der Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter müssen in Sekunden die richtigen Entscheidungen getroffen werden. „Außerdem hantieren wir mit einem Gerät, dass heute 900.000 Euro kostet“ so der erfahrene Maschinist. Insgesamt verfügt der Löschzug Delbrück nun über 28 ausgebildete Maschinisten.
 
Foto: Absolvierten erfolgreich die Ausbildung zum Drehleitermaschinisten (von links): Ralf Schadwinkel, Jens Liermann, Steffen Volkhausen und Johannes Grothoff Junior. Den Ausbildungskurs leitete Josef Klocke. 
 
Bericht / Foto: Westfälisches Volksblatt von Axel Langer