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28. September. Lichtenau.

Feueralarm im Klima-Campus Lichtenau.Schüler machen einprägsame Erfahrung in der Schulküche.

 

Lichtenau. Dieses Experiment in der Schulküche dürfte nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Schüler am Klima-Campus Lichtenau haben am Donnerstag (28. September) Öl so stark in der Pfanne erhitzt, dass die Flammen hochloderten. Der entstehende Rauch löste die automatische Brandmeldeanlage aus.

Daraufhin rückte die Feuerwehr mit Einheiten aus Asseln, Hakenberg, Holtheim, Iggenhausen und Lichtenau an. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass Rauch im Bereich der Schulküche der Auslöser für die Alarmierung war. „Die Ursache zeigte sich auch schnell: Im Kochunterricht hatten Schüler Öl in einer Pfanne scheinbar zu stark erhitzt, sodass diese kurzzeitig Feuer fing“, heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr.

Die Lehrerin und die Schüler hätten bereits umsichtig gehandelt, das Feuer mit dem Deckel erstickt und die Pfanne ins Freie gebracht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. „Leider war das Essen im Kochunterricht noch längst nicht fertig, sodass wir nach dem Lüften der Räumlichkeiten wieder hungrig einrücken mussten“, schreibt die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte schließen ihren Bericht mit einem „kleiner Küchentipp“: Fett niemals zu stark erhitzen, da es ab einer hohen Temperatur in Brand geraten kann. Passiert das doch einmal, niemals mit Wasser löschen, sondern genau so handeln, wie die Schüler es richtig vorgemacht hätten: Deckel auf das Kochgefäß geben und möglichst ins Freie bringen.

Bericht: Westfälisches Volksblatt