Um 3.10 Uhr am Neujahrsmorgen wurde die Feuerwehr Salzkotten zu einem Brand an einem Wohn- und Geschäftshaus an der Langen Straße im Bereich der Einmündung Tillystraße gerufen. Der Einsatz begann als „unklare Rauchentwicklung“, wurde dann bereits um 3.11 Uhr zu einem Zimmerbrand im Eingangsbereich hochgestuft.
Salzkotten. Um 3.30 Uhr hieß es dann „Menschenleben in Gefahr“, da nicht auszuschließen war, dass sich noch Menschen im Obergeschoss der verwinkelten Hinterhofbebauung befanden. Rund 35 Feuerwehrleute der Einheiten Salzkotten, Verne und Upsprunge waren rund anderthalb Stunden unter der Leitung von Tobias Rupprecht, Leiter der Feuerwehr Salzkotten im Einsatz.
Vor dem Wohngebäude Im Hinterhof, in dem sich fünf Menschen aufhielten, brannte ein 1,1 Kubikmeter großer Müllbehälter, der überwiegend mit Pappe gefüllt war. Die Flammen schlugen an der Fassade hoch bis in die Traufschalung und zerstörten dort auch Regenrinnen und Fallrohre. Die Feuerwehr konnte die Flammen lösch, bevor sich das Feuer in den Dachstuhl fressen konnte. Eine Bewohnerin zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste ärztlich versorgt werden. Auch die übrigen Bewohner wurden vom Rettungsdienst gesichtet. Geraume Zeit war unklar, ob sich noch weitere Menschen im Gebäude aufhielten. Deshalb wurde der Anbau Stück für Stück durchsucht.
Im Delbrücker Stadtteil Westenholz brannten zwei Altkleidercontainer aus. Viele Kleinbrände standen in Zusammenhang mit Silvesterfeuerwerk.
Bericht: VdF Ralph Meyer