Featured

22. Januar. Delbrück Ostenland.

Durch ein Feuer am späten Donnerstagabend ist das Clubhaus des Tennisclubs Blau-Weiß Ostenland erheblich beschädigt worden. Gegen 21.15 Uhr wurden Nachbarn auf Flammen aufmerksam, die sich zu dem Zeitpunkt bereits durch die Dachhaut des in Holzbauweise errichteten Gebäudes gefressen hatten. Das Clubhaus liegt direkt neben den fünf Aschenplätzen innerhalb eines kleinen Wäldchens.


Delbrück-Ostenland. Durch ein Feuer am späten Donnerstagabend ist das Clubhaus des Tennisclubs Blau-Weiß Ostenland erheblich beschädigt worden. Gegen 21.15 Uhr wurden Nachbarn auf Flammen aufmerksam, die sich zu dem Zeitpunkt bereits durch die Dachhaut des in Holzbauweise errichteten Gebäudes gefressen hatten. Das Clubhaus liegt direkt neben den fünf Aschenplätzen innerhalb eines kleinen Wäldchens.

Um 21.17 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises die Feuerwehr Delbrück, die umgehend mit rund 50 Feuerwehrleuten der Löschzüge Ostenland und Delbrück zur Brandstelle am Lönsweg ausrückte, berichtet Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück. Unter der Einsatzleitung von Jörg Rodehutskors, stellvertretender Leiter der Delbrücker Wehr, leiteten mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff einen umfassenden Löschangriff ein.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte loderten die Flammen meterhoch in den Nachthimmel. Durch die Lage des etwa 15 mal 12 Meter großen Gebäudes in dem Wäldchen war der Einsatz der Drehleiter nicht möglich.Der Brandherd lag im vorderen Bereich des Gebäudes. Es gelang der Feuerwehr, eine Ausbreitung des Feuers innerhalb des Gebäudes zu verhindern. Allerdings hatten sich die Flammen tief in die Dämmung der Fassade gefressen. Erst nachdem Teile der Holzverkleidung der Außenwand mit einer Säge geöffnet und glimmendes Dämmmaterial entfernt worden waren, gelang es den Einsatzkräften, die versteckten Brandnester zu erreichen und abzulöschen.

Anschließend wurde der Löscherfolg per Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel zur Brandbekämpfung wurde das Gebäude über einen Seiteneingang mit einem Hochleistungslüfter belüftet, wodurch sich die Sicht im verrauchten Clubhaus deutlich verbesserte. Die Kriminalpolizei nahm noch am späten Abend die Brandstelle in Augenschein, um die Brandursache festzustellen. Die Brandermittler der Polizei gehen davon aus, dass das Feuer fahrlässig bei Renovierungsarbeiten im Gebäude verursacht wurde. Der Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Text und Fotos: Ralph Meyer