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26. Januar. Delbrück Lippling.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kaunitzer Straße (L751) in Höhe des Delbrücker Stadtteils Lippling sind auf winterlich glatter Fahrbahn zwei Personenwagen frontal kollidiert, Dabei wurden drei Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Beim Fahrer eines Renault Twingo wird Lebensgefahr nichtt ausgeschlossen, teilte die Polizei mit.

 

Delbrück-Lippling. Der Unfall ereignete sich gegen 5.25 Uhr zwischen den Einmündungen „Zur alten Kapelle“ und Veneweg. Ein mit zwei Personen besetzter Renault Twingo geriet auf der auf der verschneiten Fahrbahn auf der Fahrt in Richtung Kaunitz ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einem entgegenkommenden Jeep-SUV. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dort dichtes Schneetreiben.

Nach Notrufen von Anliegern alarmierte die Leitstelle des Kreises um 5.28 Uhr unter dem Stichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ die Feuerwehr Delbrück, die umgehend mit den Löschzügen Delbrück und Lippling zur Unfallstelle ausrückte, berichtete Einsatzleiter Ralf Fischer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück. Nach Erkundung der Unfallstelle und wegen des extrem deformierten Kleinwagens ließ Fischer um 5.40 Uhr das Stichwort auf „Zwei Eingeklemmte erhöhen“, worauf zusätzliche zur eingesetzten Notärztin aus Hövelhof auch der Leitende Notarzt Martin Terstesse aus Delbück zur Unfallstelle fuhr.

Die Leitstelle warnte die alarmierten Kräfte über die Meldeempfänger nachdrücklich vor extremer Straßenglätte. Da der eingeschlossene 39 Jahre alte Fahrer des Twingo über massive Rückenschmerzen klagte, trennte die Feuerwehr das Wagendach mit hydraulischen Werkzeugen ab. Danach wurde der Schwerverletzte achsengerecht aus den Trümmern gerettet. Abschließend wurde auch der 17-jährige Beifahrer aus seiner Zwangslage befreit. Während der Rettung wurde beide Verletzten mit Wärmestrahlern auf Temperatur gehalten.

Beide Insassen wurden von den Medizinern als schwer verletzt eingestuft. Bei dem Fahrer wird Lebensgefahr nicht ausgeschlossen. Beide Unfallopfer wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Der 54 Jahre alte Fahrer des Geländewagens konnte sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Obwohl augenscheinlich unverletzt wurde er zu weiteren Untersuchungen ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Gütersloh eingeliefert. Die Feuerwehr Delbrück war mit rund 50 Feuerwehrleuten beider Einheiten im Einsatz. Um den Grundschutz sicherstellen zu können, rückte das Delbrücker Hilfeleistungslöschfahrzeug bereits nach kurzer Zeit wieder ein. Die eingesetzten Rettungswagen kamen aus Delbrück (2) und Hövelhof. Während des Feuerwehreinsatzes du der abschließenden Unfallaufnahme kam es zu einer längeren Vollsperrung der Kaunitzer Straße im Bereich der Unfallstelle.

Text: Ralph Meyer, Fotos: Feuerwehr Delbrück.