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9. Februar. Paderborn.

Zu einem Zimmerbrand rückte die Feuerwehr Paderborn in den frühen Morgenstunden des Montags zum Westerntor aus. In einem Mehrparteienhaus oberhalb der Borchener Straße, angrenzend an die Eckstraße, brannte es im Erdgeschoss. Menschen kamen nicht zu Schaden.

 

Paderborn. Um 4.46 Uhr alarmierte die Leitstelle nach Notrufen unter dem Stichwort „ABC2, Gasgeruch im Gebäude“ die Feuerwehr Paderborn, die umgehend mit den beruflichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd sowie den Ehrenamtlichen der Einheit Stadtmitte zur Brandstelle ausrückte. Als die ersten Kräfte am Westerntor eintrafen, stellten sie bei Lageerkundung fest, dass es im Erdgeschoss eines viergeschossigen Wohngebäudes brannte. Flammenschein und eine starke Rauchentwicklung waren deutlich sichtbar, berichtet Einsatzleiter Frederik Voßmann.

Daraufhin wurde um 5.06 Uhr das Einsatzsatzstichwort auf „Zimmerbrand, Menschenleben in Gefahr“ erhöht, und weitere Kräfte, darunter die Einheit Stadtheide wurden alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die meisten der insgesamt 17 der in dem Gebäude gemeldeten Personen bereits im Freien in Sicherheit gebracht. Unter Atemschutz drangen Angriffstrupps in die Wohnung ein, begannen mit den Löscharbeiten und durchsuchten die Räume nach möglichen Personen. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr in der Wohnung aufhielt. Anschließend wurden zwei Abluftöffnungen geschaffen, und die Wohnung wurde maschinell belüftet, um den Brandrauch ins Freie zu drücken.

Als die Flammen gelöscht waren, kontrollierte die Feuerwehr die darüberliegende Wohnung über ein Drehleiterfahrzeug. Auch das Treppenhaus wurde überprüft. Nach Abschluss der rund 60 Minuten dauernden Löscharbeiten konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Erdgeschosswohnung ist allerdings durch den Brand unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Während des Feuerwehreinsatzes waren die Borchener Straße und Teile der Westerntor-Kreuzung zeitweise unpassierbar. Insgesamt waren rund 40 Kräfte der Feuerwehr alarmiert worden.

Text und Foto: Ralph Meyer