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2. März. Paderborn Schloß Neuhaus.

Angebranntes Essen auf einem Herd löste am Montagabend einen größeren Feuerwehreinsatz in einem Mehrparteien-Reihenhaus in der Gneisenaustraße im Paderborner Stadtteil Schloß Neuhaus aus.


Paderborn-Schloß Neuhaus. Ein aufmerksamer Nachbar hatte in einem zweigeschossigen Gebäude, in dem vier Parteien wohnen, einen piependen Rauchmelder gehört und gleichzeitig deutlichen Brandgeruch wahrgenommen und den Notruf gewählt. Um 20.41 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises unter dem Stichwort „Zimmerbrand, Menschenleben in Gefahr“ die Feuerwehr Paderborn, die umgehend mit den beruflichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd sowie den Ehrenamtlern der Einheiten Schloß Neuhaus und Stadtheide sowie dem Rettungsdienst zur Gneisenaustraße fuhren, berichtet Einsatzleiter Sebastian Winter.

Die Anfahrt der Feuerwehr mit sechs Großfahrzeugen, darunter zwei Drehleiterfahrzeugen, und zwei Rettungswagen über den Ziethenweg wurde durch zahlreiche geparkte Fahrzeuge auf der engen Fahrbahn erschwert. In der Brandwohnung in der angrenzenden Gneisenaustraße war bereits von außen eine starke Verrauchung erkennbar, so Christian Nienaber vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich rasch Zugang in die Erdgeschosswohnung, fand dort den 66-jährigen Bewohner und übergab ihn dem Rettungsdienst. Nach einer notärztlichen Versorgung wurde der Mann mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Paderborn eingeliefert. In der Wohnung stießen die rund 45 Einsatzkräfte auf das angebrannte Essen und leiteten eine umfangreiche Belüftung der massiv verrauchten Wohnung ein. Nach rund einer Stunde war der Einsatz der Feuerwehr beendet.


Text und Fotos: Ralph Meyer