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4. März. Delbrück Westenholz.

Erneut hat sich am Mittwochnachmittag auf der Kreuzung Suternstraße und Lippstädter Straße im „Dreiländereck“ der Kreise Paderborn, Gütersloh und Soest ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 14.15 Uhr kollidierten dort im Kreuzungsbereich zwei Großraumlimousinen.

 

Delbrück-Westenholz. Bei dem Zusammenstoß, bei dem ein Seat Alhambra auf der Beifahrerseite zu liegen kam, wurden insgesamt sechs Personen verletzt, darunter ein neun Jahre altes Kind. Um 14.18 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises die Feuerwehr Delbrück und den Rettungsdienst. Neben dem Löschzug Westenholz rückten vier Rettungswagen aus Delbrück, Geseke und Rietberg, unterstützt durch den Delbrücker Notarzt, zur Unfallstelle aus, berichtet Einsatzleiter Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück.

Im Kreuzungsbereich rammte der mit vier Personen besetzte Mercedes, der auf der Suternstraße (K61) in Richtung Westenholz fuhr, einen Seat Alhambra, in dem eine Mutter mit ihrem neunjährigen Kind auf der Lippstädter Straße (L822) in Richtung Lippstadt unterwegs war. Nach Auskunft der Polizei hatte der Fahrer des Mercedes an der Kreuzung das Stoppschild missachtet. Alle Verletzten konnten die Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Mutter und Kind sowie der Fahrer des Mercedes wurden beim Zusammenstoß verletzt und zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Die übrigen drei Insassen kamen mit leichteren Blessuren davon.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, unterstützte den Rettungsdienst und kümmerte sich um das Batteriemanagement. Erst Mitte Dezember waren an der gleichen Kreuzung zwei Personenwagen kollidiert. Ursache war ebenfalls eine Vorfahrtsverletzung. Seinerzeit wurden ebenfalls sechs Personen verletzt, drei von ihnen schwer.

Text: Ralph Meyer, Foto: Feuerwehr Delbrück