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16. März. Paderborn.

Gleich zu zwei Bränden rückte die Paderborner Feuerwehr am Montagnachmittag aus. Um 16.46 Uhr wurden die beruflichen Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd und die Ehrenamtlichen der Einheit Benhausen alarmiert. Dort war es im Heizungskeller eines Mehrparteienhauses an der Bad Lippspringer Straße in der Nähe der Hauptkreuzung zu einer Hauptkreuzung zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.


Paderborn. Während der Löschangriff vorbereitet wurde, brachte die Erkundung rasch Klarheit. Die Heizung hatte einfach zu viel Öl bekommen. Beherzt hatten die Bewohner genau das Richtige gemacht: Sie drückten den Not-Aus-Knopf, so Einsatzleiter Björn Beil. Aufgrund der guten natürlichen Lüftung mussten die rund 20 Feuerwehrleute nicht einmal den Kellerbereich maschinell belüften und konnten nach rund 30 Minuten abrücken. Während des Feuerwehreinsatzes kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen auf der Bad Lippspringer Straße und der Eggestraße. Betroffen war auch die zentrale Kreuzung.

Für einen Teil der Feuerwehrleute ging es direkt zum zum nächsten Einsatz. Um 17.15 Uhr hieß es nämlich „Gartenhüttenbrand“ auf einer bewaldeten Freifläche oberhalb des Philosophenweges. Dort stand eine wenige Quadratmeter große Holzhütte beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Mit zwei Löschfahrzeugen, die auf der Rückfahrt aus Benhausen waren, wurde das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht. Allerdings wurde die Hütte in Holzbauweise, in der sich gelegentlich Wohnungslose aufhalten, vollständig zerstört. Im Nahbereich der brennenden Hütte lagen Textilien, ein Schlafsack, ein Rad eines Personenwagens und eine Waschmaschinentrommel. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Einsatzkräfte durchsuchten neben den Trümmern der Hütte auch die angrenzende Vegetation, ohne jedoch auf Personen zu treffen, so Einsatzleiter Sebastian Guhl. Insgesamt dauerte der Feuerwehreinsatz am Philosophenweg rund anderthalb Stunden.

Text und Fotos: Ralph Meyer