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24. März. Bad Lippspringe.

Rund 30 Feuerwehrleute aus Bad Lippspringe und neun Einsatzkräfte des Löschzugs Marienloh der Feuerwehr Paderborn rückten gestern Nachmittag zu einem Dachstuhlbrand ins Blumenviertel der Badestadt aus.


Bad Lippspringe. In einem Rohbau, der in Holzrahmenbauweise errichtet wird, war es aus unbekannter Ursache im Obergeschoss zu einem Dachstuhlbrand gekommen, bei dem die Flammen in kurzer Zeit ein Loch in das Schrägdach fraßen.

Um 16.39 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises nach einem Notruf unter dem Stichwort „Dachstuhlbrand“ die Feuerwehr Bad Lippspringe. Bereits nach sechs Minuten trafen die ersten Kräfte an der Brandstelle ein. Sämtliche Arbeitskräfte hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz bekämpfte sofort die Flammen mit einem Stahlrohr. Innerhalb kurzer Zeit war das Feuer in Gewalt, so Einsatzleiter Christian Hoffbauer.

Um 16.57 Uhr wurden zusätzlich die Nachbarn aus Marienloh in den Einsatz gerufen, um die Lippspringer Kräfte zu unterstützen und den Grundschutz in der Stadt sicherzustellen. Nach rund 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte den Brand gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Ein spezialisierter Holzbauer beriet die Einsatzleitung über das richtige Vorgehen bei dem Brand im Holzhaus. Kontaminierte Einsatzbekleidung und Schläuche wurden noch an der Brandstelle getauscht und getrennt zur Reinigung gebracht.

Text und Foto: Ralph Meyer