Ein brennender Wäschetrockner im Wäschekeller eines Mehrfamilienhauses an der Waldstraße in Bad Lippspringe löste am Donnerstagabend einen Einsatz der Bad Lippspringer Feuerwehr aus.
Bad Lippspringe. Um 21.05 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises nach einem Notruf unter dem Stichwort „Kellerbrand, Menschenleben in Gefahr“ die die Feuerwehr Bad Lippspringe, die umgehend mit mehreren Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften, dem Rettungsdienst und dem Notarzt zur Waldstraße ausrückte, berichtet Einsatzleiter Christopher Heinemann, Zugführer des dritten Zuges.
Eine Hausbewohnerin hatte den Alarm eines Rauchmelders gehört und auch Brandgeruch wahrgenommen. Während der Alarmierung hielt sich der zweite Zug der Lippspringer Wehr gerade zu einem Dienstabend im Feuerwehrgerätehaus auf und konnte mit 13 Einsatzkräften sofort in Richtung Waldstraße starten. In dem betroffenen Gebäude, in dem fünf Bewohner anwesend waren, sollte sich im Obergeschoss noch eine ältere Frau aufhalten, die auf Hilfe angewiesen ist.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte die Frau jedoch bereits in Begleitung weiterer Hausbewohner das Haus wohlbehalten verlassen. Mithilfe eines Schlüssels für den rückwärtigen Kellerzugang konnten Einsatzkräfte unter Atemschutz durch den verrauchten Keller rasch den Wäschekeller und den brennenden Trockner erreichen, der in kurzer Zeit von der Feuerwehr abgelöscht wurde. Anschließend wurden Keller und Treppenhaus maschinell belüftet. Die ältere Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst und dem Notarzt gesichtet. Eine weitergehende Behandlung im Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.
Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund eine Stunde. Verschmutzte Einsatzkleidung und Schlauchmaterial wurden noch an der Einsatzstelle getauscht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. Bei der Brandursache gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus.
Text und Fotos: Ralph Meyer