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Delbrück Westenholz.

Zwei Meilensteine für die Feuerwehr im Delbrücker Stadtteil Westenholz: Mit einem Tag der offenen Tür feierte der Löschzug die offizielle Einweihung des erweiterten Feuerwehrgerätehauses und der Übergabe des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF20.

 

Delbrück-Westenholz. Für den verbesserten Schutz der Bevölkerung hat die Stadt Delbrück insgesamt rund 1,3 Millionen Euro in die Hand genommen. Bereits zwölf Jahre nach Errichtung des Gerätehauses im Jahr 2014 war eine Erweiterung in Form eines zweigeschossigen Anbaus für rund 760.000 Euro notwendig geworden. Konzipiert seiner Zeit für 40 Feuerwehrleute, zählt der Löschzug Delbrück heute 63 aktive Einsatzkräfte. Dazu kommen noch zwölf Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr und 10 Mitglieder in der Ehrenabteilung.

Notwendig wurden mit Blick auf neueste Anforderungen beim Arbeitsschutz und der Hygiene neue geschlechterneutrale Toilettenanlagen, erweiterte Umkleidebereiche mit konsequenter Schwarz-weiß-Trennung sowie eine Netzersatzanlage, die das Gerätehaus auch in Krisenzeiten mit Strom versorgt. Ähnlich wie beim Neubau hat auch diesmal wieder der Förderverein der Feuerwehr unter Vorsitz von Gerd Meiwes die Planung und deren Umsetzung in den Jahren 2024/2025 massiv unterstützt.

Das neue, rund 550.000 Euro teure Hilfeleistungslöschfahrzeug (Aufbau Schlingmann, Fahrgestell Mercedes Benz) löst einen 22 Jahre alten Vorgänger ab, der als Ausbildungsfahrzeug für die Kreisausbildung der Feuerwehr in Büren-Ahden auch weiter im Dienst steht.

An der Einweihung nahmen auch Abordnungen der Feuerwehren aus Langenberg-Benteler, Rietberg-Mastholte und Salzkotten-Verlar teil. Den kirchlichen Part übernahm Pastor Manuel Klashörster.

Den starken personellen Zuwachs beim Löschzug wertete Delbrücks Bürgermeister Johannes Lindhauer als Zeichen für desen Vitalität. Das Gerätehaus bietet jetzt Platzt für bis zu 90 Einsatzkräfte. Lindhauer bezeichnete das Gerätehaus als ein „modernes Zuhause für eine schlagkräftige Wehr“. Wehrleiter Heinz Noje nannte das Gerätehaus und das neue Fahrzeug „Investitionen in die Sicherheit der Feuerwehr und der Bürger“.

Kreisbrandmeister Stephan Reckhaus sprach von einem besonderen Tag für Westenholz. Der Löschzug habe „zwei große Brände gelöscht, bevor sie entstanden sind“. Das erweiterte Gerätehaus stärke auch den Katastrophenschutz. Das Feuerwehrgerätehaus bezeichnete Reckhaus als „das Herz der Feuerwehr“ in Westenholz, das für jeden Feuerwehrmann auch ein Stück Heimat verkörpere.

Für sein Engagement im blauen Rock und seine großen Verdienste innerhalb des Löschzuges Westenholz zeichnete der Verband der Feuerwehren der Stadt Delbrück Unterbrandmeister Reinhold Strohmeier mit der silbernen Ehrennadel aus. Erste Gratulanten waren Vorsitzender Ralf Fischer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück, und Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück.

Text und Fotos: Ralph Meyer