Zu einem Kellerbrand rückte die Feuerwehr Bad Lippspringe am frühen Samstagabend in die Konrad-Korte-Straße aus.
Bad Lippspringe. Dort hatten Anwohner gegen 19.25 Uhr eine Rauchentwicklung im Kellerbereich eines Einfamilienhauses festgestellt und den Notruf gewählt, so dass die Feuerwehr zunächst unter dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung “ ausrückte, berichtet Christian Hoffbauer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bad Lippspringe.
Da die Rauchentwicklung schnell an Stärke zunahm und weitere Anrufer nicht ausschließen konnten, dass sich noch Bewohner im Haus befinden, erhöhte die Leitstelle noch auf der Anfahrt der Feuerwehr das Einsatzstichwort auf „Kellerbrand mit Person“. Als die ersten Kräfte an der Brandstelle eintrafen, waren Polizei und Rettungsdienst bereits eingetroffen und konnten Entwarnung zu möglicherweise betroffenen Menschen geben: Alle Bewohner befanden sich unversehrt außerhalb des Hauses. Neben der Feuerwehr standen auch der Rettungswagen aus Bad Lippspringe und der Paderborner Notarzt an der Brandstelle in Bereitschaft.
Mit mehreren Trupps unter Atemschutz drang die Feuerwehr in den Kellerbereich vor und löschte dort einen brennenden Wäschetrockner ab. „Durch den den schnellen Löscherfolg blieb der Brandschaden gering, doch durch die offene Bauweise des Hauses konnte sich der massive Brandrauch ungehindert in allen Stockwerken verbreiten und richtete dort massive Schäden an“, berichtet Hoffbauer. Nachdem die Flammen gelöscht waren und ausreichend Abluftöffnungen bestanden, belüfteten die 34 Einsatzkräfte das betroffene Haus maschinell.
Kontaminierte Einsatzbekleidung, Schlauchmaterial und Ausrüstungsgegenstände wurden bereits an der Einsatzstelle getauscht und anschließend luftdicht zur Reinigung verpackt. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt im Wäschetrockner ausgelöst worden sein.
Text und Fotos: Ralph Meyer