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23. Juni. Borchen.

Die Jugendfeuerwehr Borchen hat bei einem 24-Stunden-Dienst den realen Feuerwehralltag simuliert.

Borchen. Für die 36 der 40 Mitglieder standen neben der Brandbekämpfung auch technische Hilfeleistungen und nächtliche Übungseinsätze auf dem Programm. Den Tag über trainierten die Jugendlichen zunächst das Vorgehen unter Atemschutz sowie den Aufbau der Wasserversorgung an echten Flammen in verrauchten Gebäuden. Parallel dazu probten die Nachwuchskräfte die technische Hilfeleistung, darunter die Simulation von Personenrettungen und das Ausleuchten und Absichern von Unfallstellen.

Den Höhepunkt des zweijährig stattfindenden Formats bildete eine Großübung mit der Jugendfeuerwehr Haaren. Die angenommene Lage: Ein Gebäudebrand mit mehreren vermissten Personen drohte auf einen angrenzenden Wald überzugreifen. Auch in der Nacht mussten die Jugendlichen zu simulierten Verkehrsunfällen und Flächenbränden ausrücken, wie die Freiwillige Feuerwehr Borchen mitteilt. Ziel des intensiven Dienstes war es, Theorie und Praxis zu verknüpfen und die Jugendlichen auf den späteren Einsatzdienst vorbereiten.

Text und Foto: Feuerwehr Borchen