Die Feuerwehr Paderborn befand sich gemeinsam mit der Polizei in einem größeren Einsatz im Ortsteil Elsen. In einem Gebäude war es aus bislang ungeklärter Ursache zum Austritt eines Gefahrstoffes gekommen. Der betroffene Bereich wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt.
Paderborn. Spezialkräfte der Feuerwehr und der Polizei sind bereits vor Ort und haben die erforderlichen Maßnahmen zur Erkundung und Gefahrenabwehr eingeleitet. Weitere spezialisierte Einsatzkräfte befinden sich derzeit auf der Anfahrt.Nach dem derzeitigen Stand besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Einsatzmaßnahmen dienen der Sicherung des betroffenen Bereichs sowie der weiteren Erkundung der Lage.
Im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes befindet sich die Kindertagesstätte "St. Josef". Die Einrichtung ist nicht unmittelbar betroffen. Eltern werden jedoch gebeten, ihre Kinder bei der Abholung ausschließlich am ausgewiesenen Ausgang "Friedhof" in Empfang zu nehmen. Die Mitarbeitenden der Kindertagesstätte sind über die Lage informiert und stehen im engen Austausch mit den Einsatzkräften.Die Feuerwehr bittet alle Bürgerinnen und Bürger, den Einsatzbereich weiträumig zu umfahren beziehungsweise zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte unbedingt Folge zu leisten. Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen oder sich die Lage verändert, wird die Feuerwehr Paderborn die Öffentlichkeit zeitnah informieren.
Feuerwehr Paderborn
- Presse und Öffentlichkeitsarbeit -
Bericht: Polizei
Vorsorgliche Evakuierungsmaßnahmen - Zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung
Paderborn-Elsen (ots)
Am Mittwochmittag, 27. Juli kam es zwischen 12.00 Uhr und 14.30 Uhr zu vorsorglichen Evakuierungsmaßnahmen in Paderborn-Elsen im Bereich der Von-Kettler-Straße. Unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Polizei unterstützte im benannten Bereich einen Feuerwehr-Einsatz mit entsprechenden Absperrmaßnahmen. Grund für die Evakuierung war das Auffinden eines vermeidlichen Gefahrstoffs im Lagerbestand eines ansässigen Ladenlokals und dessen Bewertung durch entsprechende Experten. Der vermeidliche Gefahrstoff wurde entsprechend unkritisch bewertet und die fachgerechte Entsorgung angeregt.