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19. September. Büren.

Bei knapp 600 Grad in einem Container – das haben Mitglieder des Löschzugs Büren erlebt. Sie absolvierten eine umfassende Realbrandausbildung in einer mobilen Anlage in Büren.

Büren. Die Ausbildung diente dazu, die Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen auf den Ernstfall vorzubereiten und ihre Fähigkeiten für die Brandbekämpfung weiter zu vertiefen. Ziel der Ausbildung war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer feststoffbefeuerten Übungsanlage praxisnahe und professionelle Einsatzszenarien zu ermöglichen.

Die gewonnenen Erfahrungen leisten, so Einsatzleiter Sebastian Hardes, einen wichtigen Beitrag dazu, im Ernstfall Menschenleben zu retten und die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern zu erhöhen. „Ein besonderer Schwerpunkt der Heißausbildung lag auf dem Beobachten und Lesen von brennstoff- und ventilationskontrollierten Bränden. Darüber hinaus wurden Warnsignale wie Rauchgasdurchzündungen und Rauchschichtexplosionen erkannt und bewertet. Die Einsatzkräfte konnten so ihr Verständnis für Brandverläufe und die damit verbundenen Gefahren deutlich erweitern“, erklärte Hardes.

Ergänzend wurden aktuelle taktische und einsatzrelevante Aspekte des Innenangriffs unter Atemschutz trainiert. Dazu gehörten unter anderem die praktische Anwendung von Fenster- und Türimpulsen, die effektive Rauchgas- und Raumkühlung sowie das taktische Vorgehen bei der Brandbekämpfung im Innenangriff. Durch die realitätsnahen Bedingungen hätten die Feuerwehrkräfte wichtige Erfahrungen sammeln und ihre Handlungssicherheit weiter ausbauen können.

Möglich gemacht wurde diese hochwertige Ausbildung durch eine Spende der Provinzial Versicherung, vertreten durch den Geschäftsstellenleiter Lars Noack, des Vereins „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen“, vertreten durch den 2. Vorsitzenden Ralf Hettwer, sowie der Hölscher Fahrzeugtechnik GmbH, vertreten durch Marcus Wolf.

„Wir bedanken uns für die Unterstützung und werden die Spenden gezielt in die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte investieren“, so Hardes.

Text und Foto: Johannes Büttner/NW