Schreck in der Mittagsstunde: Ein Bewohner eines Mehrparteienhauses an der Neuhäuser Straße richt deutlich Brandgeruch, und auf dem Dach im Bereich der Photovoltaikanlage steigen deutlich sichtbar Rauchwölkchen in den blauen Himmel. Ohne zu zögern wählt er den Notruf, warnte die Mitbewohner und verließ mit fünf Bewohnern das Haus.
Paderborn. Um 13.40 Uhr alarmiert die Leitstelle des Kreises die Feuerwehr Paderborn, die umgehend mit der beruflichen Kräften der Feuer-und Rettungswachen Nord und Süd sowie den Ehrenamtlern der Einheiten Stadtmitte und Stadtheide sowie dem Rettungsdienst zur Neuhäuser Straße ausrückt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte ist noch immer eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar, und es riecht nach verbranntem Holz, erklärt Einsatzleiter Frank Drewes.
Rasch bereiten die Feuerwehrleute einen Innen- und einen Außenangriff vor, und eine Drehleiter ging in Stellung, doch Flammen oder offenes Feuer suchten die Feuerwehrleute vergebens. Dann fällt der Verdacht auf die Heizungsanlage. Die Bewohner heizen nämlich mit Holzpellets. Allerdings zeigte die Anlage keine Störungsmeldung und normalen Betrieb.
Nach weiterer Erkundung steht fest: Auslöser für Rauch und Brandgeruch war die Pelletheizung, die pünktlich zum Herbstanfang ihren Dienst genommen hatte - mitsamt den normalen Begleiterscheinungen wie Rauch und Geruch. Nach rund 40 Minuten war der Einsatz beendet. Nach der ersten Rückmeldung besetzten die Ehrenamtler die verwaisten Wachen. Die Neuhäuser Straße blieb während des Feuerwehreinsatzes komplett gesperrt.
Text, Foto: Ralph Meyer