27. September. Lichtenau.

Neue Drehleiter für 2016 vorgesehen. Fachausschuss berät Brandschutzbedarfsplan.


Lichtenau: Die eingeschränkte Tagesverfügbarkeit der Feuerwehr in der Flächengemeinde Lichtenau bleibt der wunde Punkt bei der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans, den der Feuewehrausschuss am Donnerstagabend einstimmig dem Rat empfohlen hat.

Der umfangreiche Plan (148 Seiten) sieht eine Beibehaltung der bisherigen 14 Standorte vor.„ Anders könnten wir die Hilfsfristen gar nicht darstellen“, unterstrich Bürgermeister Dieter Merschjohann im Gespräch mit der NW. Außerdem will die Stadt in Ausrüstung, Fuhrpark und die Gerätehäuser investieren.

Dickster Brocken ist dabei eine 600.000 Euro teure 30-Meter- Drehleiter, deren Beschaffung für 2016 geplant ist. Eine Alternative sieht der Bürgermeister nicht: „Wir müssen für die Sicherheit unserer Bürger sorgen“, sagte er. Für 2014 ist die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (HLF 10/10) für den Löschzug Atteln vorgesehen. Das dortige Löschfahrzeug geht im Zuge eines Ringtausches an die Löschgruppe Dalheim und löst dort einen Mannschaftstransportwagen ab, der an die Löschgruppe Blankenrode geht, die bislang lediglich mit einem Tragkraftspritzenanhänger ausgestattet ist.

Bei den Gerätehäusern ist Henglarn das Sorgenkind.„Dort sieht es nicht besonders gut aus“, umschrieb Merschjohann den Zustand. Auch für die Jugendfeuerwehr in Lichtenau wird ein neues Domizil gesucht. „Die Jugendfeuerwehr ist der Nachwuchs für unsere Einsatzkräfte“, begründete der Bürgermeister das entsprechende Engagement.

Auch die Aufwandsentschädigung der Feuerwehrleute soll angehoben werden.
„Das ist eine Anerkennung fürs Ehrenamt und soll außerdem die Motivation der Einsatzkräfte fördern“, so Merschjohann weiter. Bewährt hat sich nach Darstellung des Bürgermeisters auch die zentrale Fahrschulausbildung der Klassen C und E für die Maschinisten durch den Kreis Paderborn.

Bericht: Neue Westfälische, von Ralph Meyer