Jahreshauptversammlung des Löschzuges Bad Wünnenberg. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung schauten der Einheitsleiter des Löschzuges Franz Scherl, sein Stellvertreter René Stoll und die Mitglieder des Löschzuges Bad Wünnenberg und des Fördervereins des Löschzuges auf ein einsatz- und arbeitsreiches Jahr 2025 zurück.
Bad Wünnenberg. Bei insgesamt 117 Einsätzen mussten die Aktiven im vergangenen Jahr tätig werden. Im Jahr davor waren es noch 102 Einsätze. Von den 117 Einsätzen im Jahr 2025 waren 45 Brandeinsätze.
Neben den Einsätzen fanden auch wieder 40 Dienstabende und zahlreiche weitere Ausbildungsmaßnahmen statt. 22 Feuerwehrleute haben Lehrgänge auf Stadt- und Kreisebene besucht, ein Feuerwehrkamerad einen Lehrgang auf Landesebene. Eine Gruppe nahm am Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Paderborn teil.
Befördert wurden im Rahmen der Versammlung Kevin Bödefeld und Luka Wagner zu Oberfeuerwehrmännern.Derzeit ist der Löschzug Bad Wünnenberg 107 Mitglieder stark. Davon leisten 44 Feuerwehrleute in der Einsatzabteilung Dienst, 20 Kameraden bilden die Ehrenabteilung und 26 junge Feuerwehrleute engagieren sich in der Jugendfeuerwehr.Die Einsatzentschädigung der aktiven Feuerwehrleute wird komplett dem Förderverein des Löschzuges Bad Wünnenberg gespendet. Der Förderverein unter der Leitung von Reimund Lesen und Lukas Nölting sponserten daraus im letzten Jahr Bekleidung wie Hemden, Pullover und Poloshirts, die nicht zur von der Stadt finanzierten Einsatzbekleidung gehören.
Des Weiteren beteiligte der eingetragene Verein sich maßgeblich an der Fahrt zur Feuerwehr der Partnerstadt in Maizieres les Metz in Frankreich.Als nächstes Projekt hat der Förderverein des Löschzuges beschlossen, einen „Turm für Lebensretter“ zu bauen und sucht dafür auch noch weitere Spenden. Der Übungsturm soll neben dem 2022 eingeweihten Feuerwehrgerätehaus an der Burgstraße 112 entstehen und hauptsächlich für Anleiter- und Rettungsübungen dienen. Bis jetzt wurden solche Übungen an öffentlichen Gebäuden durchgeführt. Aufgrund der zunehmend empfindlicheren Gebäudefassaden z.B. durch Wärmedämmung ist das aber dort nicht mehr ohne weiteres möglich.
Foto: Die Löschzugführung mit den frisch Beförderten (v.l.) mit Franz Scherl, Luka Wagner, Kevin Bödefeld und René Stoll.
Freiw. Feuerwehr Stadt Bad Wünnenberg. Christoph Hesse, Pressesprecher.