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11. Februar. Delbrück Westenholz.

Auf der Wulfhorster Straße (K40) im Delbrücker Stadtteil Westenholz kollidierten am Mittwochvormittag zwei Fahrzeuge.

 

Delbrück-Westenholz. Gegen 9.45 Uhr fuhr eine 60 Jahre alte Frau mit einem roten Audi A3 aus dem Baumweg nach links auf die Wulfhorster Straße in Richtung Rietberg. Dabei übersah sie den Opel Astra Kombi einer 32-Jährigen, die mit ihrem zweijährigen Sohn auf der Wulfhorster Straße ebenfalls in Richtung Rietberg unterwegs war. In Höhe der Kreuzung mit dem Kleeweg kollidierten beide Fahrzeuge seitlich. Der Audi wurde auf der Beifahrerseite erheblich beschädigt, und alle Airbags im Fahrzeug lösten aus. Der im Frontbereich links beschädigte Opel Astra kam durch die Kollision nach rechts von der Fahrbahn an und wurde in den Straßengraben geschleudert.

Da über das automatische eCall-Unfallmeldesystem kein Kontakt mit den Insassen zustande kam, alarmierte die Leitstelle des Kreises um 9.46 Uhr unter dem Stichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ die Feuerwehr Delbrück, die umgehend mit den Einheiten Westenholz und Delbrück zur Unfallstelle ausrückte, berichtet Einsatzleiter Ralf Fischer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück. Als die ersten Kräfte an der Wulfhoster Straße eintrafen, hatte alle drei Insassen bereits die Fahrzeuge verlassen. Daraufhin brachen die Delbrücker Kräfte den Einsatz auf der Anfahrt ab. Der Rettungsdienst rückte mit dem Notarzt aus Delbrück und zwei Rettungswagen aus Rietberg und Rheda-Wiedenbrück aus. Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock.

Mutter und Sohn, augenscheinlich unverletzt, fuhren mit dem Rettungswagen in die Abteilung Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Lippstadt, um den Zweijährigen durchchecken zu lassen.Die Feuerwehr kümmerte sich um das Batteriemanagement und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.


Text und Fotos: Ralph Meyer