4. November. Büren Ahden.

Rund sechs Wochen lang absolvierten 23 Feuerwehrleute aus dem Kreis an der Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden den zweiten Truppführerlehrgang in diesem Jahr. 

 

 
Büren Ahden: Aufgrund der aktuellen Coronasituation und der Lehrgangsgröße fand die theoretische Ausbildung nicht, wie gewohnt, in den Räumlichkeiten der Kreisfeuerwehrzentrale, sondern in einem Konferenzraum im benachbarten Airport Forum statt. Dieser Raum hatte die notwendige Größe, um die notwendigen Abstandsregeln einzuhalten. Getränke mussten selbst mitgebracht werden, und an Stelle der normalen Büfett-Verpflegung gab es jeweils Lunchpakete.

 

Auch bei den praktischen Übungen gab es Änderungen. So wurde auf das Aufsitzen und Anrücken mit Einsatzfahrzeugen verzichtet. Die Übungen fanden in Staffel-Stärke und mit Mund-Nasen-Schutz statt. Jeweils eine Staffel führte die Übung durch und wurde von der zweiten Staffel beobachtet. Anschließend fanden gemeinsame Einsatznachbesprechungen statt. Vermittelt wurden, neben den Übungen nach der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV3), auch Rechtsgrundlagen, Atemschutzgrundlagen, Regeln im TH-Einsatz, Fahrzeugkunde, Brandbekämpfung zur Menschenrettung, der Umgang mit Brandmeldeanlagen, die taktische Ventilation im Praxisversuch, der Digitalfunk und ABC-Gefahren
 
Alle Teilnehmer schlossen den Lehrgang nach einer theoretischen und praktischen Einsatzprüfung mit Erfolg ab. Die Absolventen waren Markus Timmermann, Louis Kahle, Niklas Sprenger, Oliver Schniedermeier, Lea Kesselmeier, Moritz Zwingmann, Jörg Niermeyer, Gerrit Klute, Robin Eikel, Felix Schäfers, Julian Hillebrand, Steffen Henke, Tobias Siemen, Marcel Bialas, Henrik Thiele, Kevin Rampelmann, Christopher Tewes, Thomas Rehermann, Luca Wibbeke, Johannes Mertens, Philip Lütke-Bexten, Jan Niklas Beckmann und Fabian Bötcher. 
 
Als Lehrgangsleiter fungierte Brandoberinspektor Dominik Stallmeister von der Feuerwehr Büren. Die Prüfungskommission bestand aus vier Wehrführen oder deren Stellvertretern. Den Vorsitz übernahm Kreisbrandmeister Elmar Keuter. 
 
„Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir diesen Lehrgang noch in der etwas ruhigen Coronazeit unter dem gültigen Hygienekonzept für die Kreisausbildung durchführen konnten“, sagte Keuter. „Auch in dieser Zeit ist die Ausbildung für unser System sehr wichtig und unverzichtbar, denn den Einsatzbetrieb können wir nicht anhalten oder einstellen“, fügte er hinzu.  
 
Nach bestandener Prüfung gratulierte der Kreisbrandmeister allen erfolgreichen Absolventen. Lehrgangsbeste war Lea Kesselmeier von der Feuerwehr Hövelhof.
 
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