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25. Juni. BAB 44. Bad Wünnenberg / Büren / Lichtenau.

Ein brennender Lkw und die anschließende Räumung der Unfallstelle sorgten am Donnerstagnachmittag, für eine mehrstündige Sperrung der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel.

Um 14.59 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem brennenden Sattelzug auf die BAB 44 gerufen. Der Sattelzug war im Bereich einer Baustelle zwischen dem Autobahnkreuz Bad-Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Lichtenau in Fahrtrichtung Kassel auf eine Leitplanke aufgefahren und hatte Feuer gefangen. Der Fahrer war bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte außerhalb des Fahrzeuges.
Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung unter Atemschutz drei C-Rohre und ein Schaumrohr ein. Löschwasser wurde mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle nachgebracht. Das Löschen der Ladung des LKW, unter anderem Schuhe, gestaltete sich sehr aufwendig und zeitintensiv. Auch der Bewuchs der nahen Autobahnböschung fing stellenweise Feuer und musste abgelöscht werden.
Vor Ort waren etwa 60 Feuerwehrkräfte aus Haaren, Fürstenberg, Helmern, Bad Wünnenberg, Büren, Lichtenau-Dalheim und von der Kreisfeuerwehrzentrale, die Rettungswagen aus Fürstenberg und Ahden, der Notarzt aus Büren sowie die Autobahnpolizei mit mehreren Streifenwagen. Auch die Untere Wasserbehörde war vor Ort.
Aufgrund der heißen Temperaturen wurde zur Versorgung der Einsatzkräfte und der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer ein Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes zur Einsatzstelle beordert.
Während der Einsatzmaßnahmen blieb die Richtungsfahrbahn Kassel der BAB 44 zeitweise voll gesperrt.

Freiw. Feuerwehr Stadt Bad Wünnenberg
Christoph Hesse
Pressesprecher

 

Text: NW/Marc Schröder, Fotos: Feuerwehr.

Bad Wünnenberg/Lichtenau. Gegen 14.55 Uhr war ein mit Damenschuhen beladener 40-Tonner im Einfahrtsbereich einer Baustelle in den Bereich des Fahrbahnteilers geraten und verunfallt, berichtet die zuständige Polizei Bielefeld. Dabei sei vermutlich der Tank der Zugmaschine beschädigt worden und das Fahrzeug in Brand geraten. Der Fahrer habe sich infolge des Unfalls leichte Verletzungen zugezogen. Die Unfallstelle liegt etwa auf halber Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg/Haaren und der Anschlussstelle.  Die Feuerwehren aus Büren, Bad Wünnenberg und Lichtenau waren mit gut 60 Einsatzkräften ausgerückt. Insbesondere waren Tanklöschfahrzeuge angefordert worden, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen.

Für den Rettungseinsatz und die Löscharbeiten wurde die Fahrtrichtung Kassel der A44 ab dem Autobahnkreuz voll gesperrt. Fahrzeuge zwischen dem Kreuz Wünnenberg/Haaren und der Unfallstelle sollten zunächst einspurig aus dem Bereich geleitet werden, so die Polizei. Damit sollte die Strecke auch für die angeforderten Abschlepper freigemacht werden.

Zunächst müssten die Damenschuhe abgefahren werden, bevor dann der völlig zerstörte Lastzug abgeschleppt werden konnte. Gegen 16.15 Uhr rechnet die Polizei mit einer weiteren Sperrungsdauer zwischen fünf und sieben Stunden, also bis mindestens 21 Uhr.

Der Verkehr auf der A44 staute sich beinahe bis zur Anschlussstelle Büren und damit über 13 Kilometer zurück. Ab Büren können Verkehrsteilnehmer über die ausgeschilderten Umleitungsstrecken U65 und U67 ausweichen.