Delbrück Westenholz.

Überregionale Übung der Messeinheiten der Feuerwehren aus dem Regierungsbezirk Detmold in Delbrück Westenholz.

 
Delbrück. Am Mittwoch den 8. Juni war die Stadt Delbrück Schauplatz für eine überregionale Übung der Messeinheiten der Feuerwehren aus dem Regierungsbezirk Detmold. Bei einem angenommenen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 64 war es zum Austritt eines Gefahrstoffes aus einem Tanklastzug gekommen. 
Aufgabe der Spezialeinheiten war es, den Stoff zu identifizieren und durch Messungen den Gefahrenbereich einzugrenzen, um der Einsatzleitung erforderliche Maßnahmen wie Warnung der Bevölkerung, Hinweise auf Verhaltensmaßnahmen und Räumung von Gebäuden. vorzuschlagen.
 
Am Morgen trafen sich die Besatzungen von fünf ABC-Erkundungsfahrzeugen aus dem Regierungsbezirk sowie eines Einsatzleitwagens der Feuwehr Paderborn am Gerätehaus in Delbrück-Westenholz. Die Messleitung, bestehend aus Führungskräften der ABC-Einheiten aus dem Regierungsbezirk Detmold, nahm nach einer kurzen Einweisung in die Lage die Arbeit auf und koordinierte den Messeinsatz aller beteiligten Messeinheiten.
 
Die durch das Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster ausgearbeitete Lage stellte an die Messleitung sowie die eingesetzten Einheiten hohe Anforderungen. Die angenommene Ausbreitung einer Schadstoffwolke direkt im Bereich der Delbrücker Innenstadt mit einer Vielzahl von Infrastruktureinrichtungen wie Schulzentrum, Kindergärten, Sportstätten, Stadthalle sowie Geschäften erforderte ein hohes Maß an Wissen und Erfahrung, um die richtigen Entscheidungen vorzubereiten und zutreffen.

Während der Übung machten sich Kreisbrandmeister Elmar Keuter sowie Vertreter der Bezirksregierung und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Einheiten. Bei der Abschlussbesprechung zogen der Leiter der ABC-Einheiten des Kreises Paderborn Matthias Strunz sowie die Übungsleitung vom Institut der Feuerwehr ein weitgehend positives Fazit.

 
Erkenntnisse aus der Übung werden aufbereitet und in die Vorplanungen für zukünftige Einsätze aufgenommen. Besonderen Dank aller Beteiligten gab es für den gastgebenden Löschzug Westenholz für die ausgiebige Verpflegung und vorbildliche Unterbringung an diesem Tag.