Die Brandbekämpfung macht nur noch einen Teil der Arbeit der 3.215 aktiven Feuerwehrleute im Kreis Paderborn aus. Die Hilfe bei Unglücksfällen, Katastrophen und Krisen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dazu kommen neue Aufgaben im Katastrophen- und Zivilschutz, die im Wesentlichen von den Feuerwehren und Hilfsorganisationen getragen werden müssen. Ohne flächendeckenden Katastrophenschutz sei das unleistbar, betonte Stephan Reckhaus, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren (VdF) im Kreis Paderborn und zugleich Kreisbrandmeister, beim Neujahrsempfang der Feuerwehren, der am Montagabend erstmals im Quax-Hangar am Flughafen Paderborn/Lippstadt stattfand. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikzug Buke der Feuerwehr Altenbeken.
„Tom Haspelkamp hento“ hieß es am Sonntagnachmittag für die Feuerwehr Hövelhof. Unter diesem Ruf zogen Anfang des 17. Jahrhunderts die Bauern des Delbrücker Landes in diesen Ort in eine blutige Schlacht mit spanischen Söldnern. Diesmal ging es weit friedlicher zu, denn der Feind steckte im Keller eines landwirtschaftlichen Anwesens am Espelner Haspelkamp.
Obwohl die Neuhäuser Schlosshalle am Samstagabend ausverkauft war, fand das Neujahrskonzert des Musikzuges Schloß Neuhaus der Feuerwehr Paderborn nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Sämtliche Eintrittskarten waren bereits im Oktober innerhalb weniger Tage vergriffen - wie jedes Jahr.
Alles neu macht der Januar, so könnte das Motto der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Nordborchen vom Freitagabend, 9. Januar, lauten. Denn neben dem klassischen Jahresrückblick, den Statistiken und Finanzen standen viele neue Gesichter und altbekannte Gesichter in neuen Funktionen auf der Tagesordnung.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Husener Straße (L817) ist am Samstagmittag ein 30 Jahre alter Autofahrer mit seinem BMW gegen einen Baum geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr etwa 300 Meter hinter der Einmündung Heggeweg in Fahrtrichtung Husen.